Antidumpingzölle auf Korund aus China und langfristige Planung
Seit Januar 2026 erhebt die EU Antidumpingzölle auf geschmolzenes Aluminiumoxid (Korund) aus China. Grundlage ist die EU-Verordnung 2026/114 vom 17. Januar 2026. Die Zollsätze liegen zwischen 88,7 % und 110,6 %.
Warum wirkt sich das auf die Preise von Schleifwerkzeugen aus?
Korund ist als Schleifkorn der zentrale Rohstoff in der Herstellung konventioneller Schleifwerkzeuge. Die weltweite Produktion des künstlich hergestellten Schleifkorns erfolgt zum größten Teil in China. Materialkosten haben einen hohen Anteil an den variablen Kosten und Zölle in dieser Größenordnung schlagen daher unmittelbar auf die Herstellkosten durch. Das bedeutet: Eine spürbare Erhöhung der Rohstoffkosten ist für die gesamte Branche unvermeidbar.
Kunden, die direkt betroffen sind, haben von uns bereits ein separates Schreiben erhalten. Bei Rückfragen oder Unsicherheiten sprechen Sie uns gerne an.
Unser Angebot an Sie: Wenn Sie Ihren Bedarf frühzeitig mit uns abstimmen, können wir gemeinsam langfristiger planen und so Preis- und Liefersicherheit für Sie schaffen. Gerade in einem Marktumfeld, das von Unsicherheiten geprägt ist, ist vorausschauende Planung ein echter Vorteil.

